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Schimmelpilze sind ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt und sind daher auch in Innenräumen vorhanden. Sie benötigen zum Wachstum Nährstoffe und Feuchtigkeit. Da Nährstoffe (Holz, Tapeten, Wandfarben etc.) in Gebäuden mehr oder weniger gut verfügbar sind, kommt der Feuchtigkeit eine wesentlichen Rolle zu.

  • unzureichende Wärmedämmung
  • Wärmebrücken
  • unzureichende oder unsachgemäße Beheizung
  • erhöhte Feuchteproduktion im Innenraum (Stichwort: keine ausreichende Lüftung der Räume nach dem Trocknen von Wäsche)
  • unzureichendes und unsachgemäßes Lüften

Die Luftfeuchtigkeit eines Raumes sollte zwischen 35% und 55% liegen. Eine kurzzeitige Er-höhung der Raumluftfeuchte ist unproblematisch, wenn im An-schluss durch entsprechendes Lüften gegengesteuert wird. Eine über mehrere Tage vorhandene hohe Luftfeuchtigkeit von 65% bis 70% und mehr kann in Ab-hängigkeit der Außenwand konstruktionen zu ScDie Feuchtigkeit, die durch Aktivitäten in der Raumluft entsteht (u.a. Feuchtigkeitsabgabe des Menschen, Geschirr spülen, Kochen, Wäsche waschen oder Duschen und Baden) muss durch regelmäßiges Lüften aus dem Innenraum nach außen abtransportiert werden.

Die Feuchtigkeit, die durch Aktivitäten in der Raumluft entsteht (u.a. Feuchtig-keitsabgabe des Menschen, Geschirr spülen, Kochen, Wäsche waschen oder Duschen und Baden) muss durch regelmäßiges Lüften aus dem Innenraum nach außen abtransportiert werden.

 

 

Zum Beispiel produziert ein Dreipersonenhaushalt durch die Wasserdampfabgabe der Personen selbst und durch Waschen, Duschen, Kochen sowie durch Pflanzen und ähnlichen täglich ca. 7 bis 14 kg Wasser. Dieses Wasser als Wasserdampf in der Luft, muss durch entsprechendes Lüften täglich nach außen abgeführt werden.

 

 

Die Luft kann in Abhängigkeit von der Temperatur jedoch nur begrenzt Wasser-dampf aufnehmen. Eine Übersättigung schlägt sich dann an den kühlsten Flächen eines Raumes nieder. Diese Flächen bilden üblicherweise Außenwände und Fenster.Kommt es zu einer permanenten Erhöhung der Luftfeuch-tigkeit, erhöht sich dem zu Folge auch der Feuchtegehalt im Mauerwerk. Diese durchfeuchteten Wandflächen bilden einen idealen Nährboden für die Ansiedlung des Schimmel-pilzes. Eine wirksame Methode dies zu vermeiden, ist das ausreichende Lüften sowie die sinnvolle Temperierung des Raumes.

 

Um Schimmelpilzwachstum in Innenräumen zu verhindern, müssen die Ursachen für deren Wachstum ermittelt und behoben werden. Eine Selbsthilfe bei der Schimmelpilzbeseitigung kann gefährlich sein. Wer den Schimmel nicht mit geeigneten Mitteln und der notwendigen Erfahrung und Sorgfalt zu Leibe rückt, der gefährdet seine Gesundheit.
 

Schimmelpilze sind in der Lage, allergische Reaktionen auszulösen. Eine
der möglichen gesundheitlichen Reaktionen des Körpers auf eine erhöhte Schimmelpilzkonzentration in den Innenräumen ist das vermehrte Auftre-ten von Allergien, die durch Einatmen von Sporen ausgelöst werden. Es wird angenommen, dass grundsätzlich alle Schimmelpilze in der Lage sind, bei empfänglichen Personen allergische Reaktionen auszulösen. Nicht sel-ten wird aber eine Schimmelpilzallergie nicht erkannt, da es erst für einige wenige Schimmelpilze Extrakte für die Allergietestung gibt.


 

Die Beseitigung des eigentlichen Schimmelbefalls alleine bringt auf lange Sicht recht wenig, wenn nicht auch die wahren Ursachen des Schimmelpilzbefalls kurzfristig beseitigt werden. Denn in absehbarer Zeit ist dann erneut mit Schimmelbefall zu rechnen und die liebe Mühe war umsonst.

 

Für die Schimmelpilzerkennung, Schimmelpilzbewertung und Schimmelpilzsanierung sollten Fachleute mit entsprechender Qualifizierung zu Rate gezogen werden.

 

 

 

 

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